Umwelteinflüssen kann man naturgemäß nur schlecht aus dem Weg gehen. So sind Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und Fehlgeburten in Studien nachgewiesen worden, eine Möglichkeit, diesen Gefahren zu vermeiden, gibt es nur selten.

Elektromagnetische Strahlungen stehen im Verdacht, Fehl- und Frühgeburten auszulösen. Auch wenn es vereinzelte Studien darüber gibt, dass hier ein Zusammenhang bestehen könnte, so ist dies nicht bewiesen. Überzeugende Daten, die die Schädlichkeit der Strahlung elektromagnetischer Felder (Computermonitore, Mikrowelle, Handy, Heizdecken) nachweisen, fehlen derzeit.

Belastungen am Arbeitsplatz sind normalerweise durch den Arbeitgeber zu untersuchen und er ist auch dafür verantwortlich, Schwangeren diesen Gefahren nicht auszusetzen. So ist beim Umgang mit Xylol (in Lacken, Klebestoffen und Kraftstoffen vorhanden) ein negativer Einfluss auf die Schwangerschaft nachgewiesen und der Umgang mit diesen Substanzen sollte vermieden werden.

Bei der Gabe von Medikamenten in der Schwangerschaft sind sich auch die Ärzte oft nicht sicher und raten daher von bestimmten Medikamenten ab, bwohl die Hinweise in den Packungsbeilagen extrem vorsichtig formuliert sind und oft nur deswegen von einer Einnahme in der Schwangerschaft abraten, weil es keine entsprechenden Daten zu diesem Medikament gibt, obwohl es vom Wirkspektrum her keinen negativen Einfluss erwarten lässt. Hilfreich ist hier die Datenbank des Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie, welche Informationen zu mehr als 400 Substanzen enthält.

 

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