uterus bicornis sonographieDie Diagnostik von Fehlbildungen der Gebärmutter ist mit Hilfe des Ultraschalls nur unzuverlässig durchführbar. Nur selten lässt sich eine Doppelfehlbildung der Gebärmutter mit dem Ultraschall so gut darstellen wie auf diesem Bild, wo man deutlich zwei Schleimhautreflexe der Gebärmutter erkennen kann (Katzenaugenphänomen).

Myome lassen sich zwar mit Hilfe des Ultraschalls besser erkennen, es ist jedoch meist nicht möglich, die räumliche Beziehung zur Gebärmutterhöhle abzugrenzen.

Daher zieht man in jedem Fall zum Ausschluss von Fehlbildungen oder zur Abgrenzung von Myomen die Gebärmutterspiegelung vor, die wesentlich aussagekräftiger ist. Verwachsungen lassen sich ausschließlich mit dieser Methode feststellen.

Hierbei wird ein kleines knapp einen halben Zentimeter dickes Röhrchen von der Scheide aus in die Gebärmutterhöhle vorgeschoben. Bei den sehr dünnen Optiken ist eine Narkose nicht unbedingt notwendig, bei den dickeren Kalibern ist sie jedoch zu empfehlen. Eine Dehnung des Gebärmutterhalses ist für diesen Eingriff nur sehr selten notwendig, da das Röhrchen unter Sicht eingeführt wird und die Windungen des Gebärmutterhalses meist problemlos nachverfolgt werden können. Um die Gebärmutterhöhle beurteilen zu können, muss diese etwas gedehnt werden. Man kann dazu Kohlendioxyd-Gas verwenden, wie bei der Bauchspiegelung oder auch Flüssigkeiten.

Der Vorteil der Untersuchung ist, dass man mit dieser auch gleich die entsprechenden Befunde beseitigen kann (operative Hysteroskopie). Eine Bauchspiegelung oder gar ein Bauchschnitt wird dabei nicht notwendig.

Mehr dazu finden Sie auf wunschkinder.net.

 

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