Bestimmte Oberflächenbeschaffenheiten der Körperzellen (HLA-Antigene) bei Paaren mit wiederholten Fehlgeburten ähneln sich überzufällig häufig (HLA-sharing). Man nimmt an, dass die Ähnlichkeit zwischen den Partnern dazu führt, dass auf Seiten der Frau das Immunsystem nicht ausreichend aktiviert wird und die Entwicklung schützender Antikörper ausbleibt. Gleiches scheint auch für den HLA-Unterschied zwischen Mutter und Embryo zu gelten.

Dies ist natürlich kein zwingender Grund für Fehlgeburten und dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht unumstritten. Beweisende Studien für diesen Zusammenhang gibt es ebenso wenig wie den Nachweis, dass die hierauf gerichteten Therapien wirksam sind.

 

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